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Amüsantes und
Wissenswertes
Amüsantes und Wissenswertes aus 1075 Jahren
Duderstädter Stadtansicht von 1699
Lupe Duderstädter Stadtansicht von 1699

Ein nützlicher Kalender zum Jahresbeginn

Wohl rechtzeitig vor dem Jahresbeginn 1699 erschien vor mehr als dreihundert Jahren in Duderstadt ein "Neuer und Alter Schreib=Calender / Auff das Jahr nach der Gnadenreichen Geburth Jesu Christi DC XCIX, darinn die eigentliche Beschaffenheit der vier Jahres=Zeiten/ und Himmels=Constitution mit Fleiß auff den Thüringischen / Hessischen / Lüneburgischen / und Eichsfeldischen Polum gerichtet... Duderstadt bey Johann Jobst Hunold". (mit Bildergalerie) 
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Die Duderstädter Mariensäule von 1711
Lupe Die Duderstädter Mariensäule von 1711

Kommissarius Herwig Böning und die Mariensäule

Zu den das Stadtbild Duderstadts prägenden Elementen gehört die imposante über sechs Meter hohe Mariensäule zwischen Rathaus und Oberkirche, die in mehrfacher Weise eng mit der Geschichte Duderstadts verbunden ist.
Eng auf die Stadt bezogen sind natürlich die beiden Wappenlöwen unter einem D für Duderstadt auf dem Sandsteinsockel, die St. Cyriakus zugewandt sind, und denen auf der anderen Seite das Mainzer Rad als Symbol der Landesherrschaft zugeordnet ist, ergänzt durch gekreuzten Bischofsstab und Szepter als Zeichen der weltlichen und der geistlichen Gewalt des Landesherren. 
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Der Clara-Gerlach-Garten (ca. 1970)
Lupe Der Clara-Gerlach-Garten (ca. 1970)

Aus Bauerwartungsland wird Gartenland

Minna-Hollenbach-Garten, Stadtgarten, Clara-Gerlach-Garten - drei Namen für einen der Bürgergarten, von denen es früher in Duderstadt unzählige gab und die in unseren Tagen deutlich weniger werden. Ein Prozess, der nun seit schon fast 300 Jahren andauert. Der Garten, über dessen Umgestaltung und Umnutzung vor allem für die Bewohner des Altenheims am Park nachgedacht wird, unmittelbar neben dem Gelände der Jahn-Sporthalle (ehemals Garten der evangelischen Kirche) gelegen, hat aus gartengestalterischer Sicht ein Problem. 
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Foto: Die ehemalige Rats(schwan)apotheke in der Apothekenstraße
Lupe Die ehemalige Rats(schwan)apotheke in der Apothekenstraße

Lohnende Geschäfte - Der Rat und seine Apotheken

1573 beschloss der Rat der Stadt Duderstadt, der Stadt eine Apotheke zu errichten. Ratsapotheken waren offenbar gerade in Mode - 1555 wurde in Göttingen eine errichtet, 1575 in Osterode und Northeim.
Ein geeignetes Grundstück war bald gefunden - eine wüste Stätte, die Gänseweide in der "Hohen Straße", die heute Apothekenstraße heißt. Nach Ausschachtarbeiten wurde ein Keller errichtet, und der Zimmermann Valentin Zinke erhielt den Auftrag, ein dreistöckiges Haus mit einer "Utlucht"; einem Erker von zwei Gefach Breite zu errichten - nachzulesen in einem Archival mit dem Namen Manual I, einem Buch über die Verträge des Rats, und auch noch heute zu besichtigen. Erker sind im Duderstädter Fachwerk sehr selten. 
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Die Kleinbahn bei Nesselröden (um 1910) - A. Mecke -
Lupe Die Kleinbahn bei Nesselröden (um 1910) - A. Mecke -

Knapp drei Stunden bis Göttingen: Die Kleinbahn in Duderstadt

Schon in den ersten Planungen für eine Eisenbahn durch das Gartetal war durchweg von einer Verbindung der beiden Städte Göttingen und Duderstadt die Rede, in allen Projektvarianten sollte Duderstadt den Endpunkt bilden. Doch zeigten anfangs Stadt und Kreis Duderstadt wenig Interesse an dem Eisenbahnprojekt Göttingen - Duderstadt, so dass die geplante Kleinbahnstrecke auf den am 19.12.1897 eröffneten Abschnitt Göttingen - Rittmarshausen beschränkt blieb, ohne allerdings das Fernziel Duderstadt aus den Augen zu verlieren. 
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Eichsfelder Volksbräuche zu Advent und Weihnachten

Mit dem 1. Advent beginnt die Vorweihnachtszeit, die schönste Zeit des Jahres. Mit diesem Fest beginnt aber auch ein neues Kirchenjahr und der weihnachtliche Festkreis, der bis Mariä Lichtmess am 02.02. andauert. Höhepunkt dieses Festkreises ist das Weihnachtsfest. 
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Der Pöhlder Hof in der Hinterstraße
Lupe Der Pöhlder Hof in der Hinterstraße

Vom Klosterhof zum Amtsgericht

Erst seit kurzer Zeit sind - nach jahrelangen Bauarbeiten - große Teile von Gerüst und verhüllenden Planen gefallen - ein großer Teil des Pöhlder Hofes ist wieder sichtbar. Das Barockgebäude, ein wahrer Fachwerkpalast, ist in langen Jahren saniert worden. Der Bau, der heute das über 150 Jahre alte Amtsgericht beherbergt, ist nach einem der Großbrände in Duderstadt, der 1720 weite Teile der Hinterstraße (sie war seit dem Mittelalter eine der prominenten Wohngegenden der Stadt) vernichtet hatte, neu errichtet worden. Mit einer Breite von 22 Gefachen gehört er zu den größten und längsten Gebäuden der Stadt. Im Jahre 1803 wurde sein Versicherungswert samt seiner immerhin sechs Nebengebäude mit 13175 Reichsthalern veranschlagt - nach der St. Cyriakus-Kirche mit 30.000 Reichsthalern das wertvollste Gebäude der Stadt. Es war im Besitz des Landesherrn - im Jahr 1803 war das nach einer über 600jährigen Zugehörigkeit zum Erzbistum Mainz für einige Jahre der König von Preußen. 
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Hinweis auf die Grenze
Lupe Hinweis auf die Grenze

Eine Grenze hat Geschichte

Vor 15 Jahren, am 9. November 1989, löste die Pressekonferenz des Politbüromitglieds Günther Schabowski eine unaufhaltbare Lawine aus - das Volk in der DDR führte eine "Abstimmung mit den Füßen" aus. Was in Berlin begonnen hatte, erreichte binnen weniger Stunden das Eichsfeld - die unmenschliche Grenze mit Grenzbefestigungen und Schießbefehl hielt dem Druck der Massen nicht stand, sie zerbröselte, wie wenige Monate später das gesamte System der DDR. 
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Luftbild der Feilenfabrik (ca. 1980)
Lupe Luftbild der Feilenfabrik (ca. 1980)

Die Ansiedlung der Feilenfabrik in Duderstadt im Jahre 1910

In jüngerer Zeit wird über die künftige Nutzung des Industriegeländes am Sachsenring (ehem. Feilenfabrik) nachgedacht. Bereits vor knapp 100 Jahren stand diese Frage schon einmal im Raum. Eine Akte im Stadtarchiv gibt Aufschluss über die damaligen Vorgänge.
1884 war auf diesem Gelände am Westerborn eine Zuckerfabrik errichtet worden, die jedoch keinen wirtschaftlichen Erfolg hatte. Nach der Liquidation der Aktiengesellschaft "Zuckerfabrik Duderstadt" im Jahre 1896 wurde die Fabrik noch 10 Jahre lang weitergeführt. Danach blieben die Anlagen zunächst ungenutzt. 
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Schlussstein Cyriakus
Lupe Schlussstein Cyriakus

Der Duderstädter Heiligenhimmel im ausgehenden Mittelalter

Zu den Kostbarkeiten der Duderstädter St.-Cyriakus-Propsteikirche gehören die 80 Schlusssteine der gotischen Gewölbe mit ihren Passions- und Heiligendarstelllungen. Der letzte Schlussstein wurde 1490 durch Heinrich Helmolt aus Göttingen eingesetzt und damit das Gewölbe der Kirche geschlossen. Bei der Restaurierung der Kirche 1986/87 wurden auch diese überwiegend mit figürlichem Schmuck versehenen Steine, die einen Durchmesser von 60 bis 80 cm haben, farblich gefasst und besser sichtbar gemacht. 
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1075 Jahre Duderstadt
1075 Jahre Duderstadt
Veranstaltungen
[20.01.2018 - 20.05.2018 11:00 Uhr - 16:00 Uhr]Kopfsache - Hüte und andere Kopfbedeckungen
[21.01.2018 11:00 Uhr - 15:00 Uhr]ZUHAUSE - ABER SICHER!
[21.01.2018 17:00 Uhr]Sistergold
[24.01.2018 10:00 Uhr - 12:00 Uhr]Rentenberatung der Deutschen Rentenversicherung - Versichertenältester, Herr Haselbach
[26.01.2018 16:00 Uhr]Pinocchio - Das Musical
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